Über den Unterschied zwischen "herkömmlichen" Pflanzungen und einem Beet-Design

 

Gerne werden Pflanzen in Gruppen arrangiert, die bestimmten Farbgruppen (Pastell, Weiße Gärten, "Feuerwerk" etc.) angehören oder die im Sommer stabil aussehen, aber leider ihren Ursprung in Mexiko oder anderen warmen Gefilden haben und hier zu Beginn des Herbstes kläglich eingehen. Diese Pflanzen kommunizieren weder mit der Umgebung noch untereinander. Beispiel: Canna, "Fleißiges Lieschen" und Tagetes. Das Resultat sind ästhetisch nicht ansprechende, grauenvoll langweilige und vor allem kurzlebige Beete. 

Eine bewusst gestaltete Pflanzengemeinschaft, ein Design also, reproduziert den natürlichen Aufbau eines klimatypischen Bioptopes mit Hilfe von verschiedenen, stabilen Pflanzengruppen.

Strukturbildner, Bodendecker und Füllpflanzen stehen in einem Verhältnis zueinander, das dem Vorbild Natur relativ nahe kommt. Die eigentlichen Highlights (saisonal attraktive Pflanzen) fallen dadurch besonders auf und geben der Anlage trotz ihres komplex durchdachten Designs den Anschein einer natürlichen Leichtigkeit. Beete mit diesen Pflanzengemeinschaften sind langlebiger, stabiler und attraktiver.

JEDES BEET IST ANDERS

Regionale Unterschiede einer Klimazone, ja sogar Mikro-Klimata innerhalb eines Gartens bestimmen seine Struktur und das Gedeihen aller Pflanzen in ihm.

Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstrahlung, Windrichtungen etc. spielen bei der Pflanzenauswahl DIE entscheidende Rolle. Hinzu kommt natürlich die Vorliebe für bestimmte Formen, Farben oder Düfte. In Summe ergeben alle diese Kriterien die optimale Pflanzenauswahl für Ihre Beete!

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© The Green Room by Imke Dressler